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Bei einer Seborrhoe verschlechtert sich der Zustand von Haut und Fell beim Hund; oftmals kommt es zur Bildung unangenehmer Gerüche, was die Bindung zwischen Mensch und Tier empfindlich stören kann. Hierbei gilt es, möglichst zügig die Ursache der Erkrankung zu finden und die Hautgesundheit wiederherzustellen.  

Mehr als 20 Jahre Erfahrung in Veterinärdermatologie

Das Wichtigste auf einen Blick

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Anzeichen

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Typische Symptome sind schuppende Haut und ein fettiges oder trockenes Fell. Es kön...

Typische Symptome sind schuppende Haut und ein fettiges oder trockenes Fell. Es können auch Rötungen, Haarausfall und Juckreiz auftreten. Außerdem ist der Hund anfälliger für Haut- oder Ohrinfektionen.

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Ursachen

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Seborrhoe kann primär oder sekundär sein. Die sekundäre Form der seborrhoischen Der...

Seborrhoe kann primär oder sekundär sein. Die sekundäre Form der seborrhoischen Dermatitis tritt häufiger auf, daher ist die Ermittlung der Ursache für eine langfristige Behandlung zwingend notwendig.

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Was zu tun ist

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Wenn dein Hund die für eine Seborrhoe typischen Symptome zeigt, solltest du mit ihm...

Wenn dein Hund die für eine Seborrhoe typischen Symptome zeigt, solltest du mit ihm einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen.  

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Behandlung & Vorbeugung

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Im Fokus der Therapie liegt die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung, sofer...

Im Fokus der Therapie liegt die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung, sofern diese behandelbar ist. Darüber hinaus können Haut und Fell durch die Anwendung topischer Produkte, eine gute Ernährung, die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln und eine gute Pflegeroutine unterstützt werden.  

Seborrhoe tritt bei Hunden häufig auf, bleibt bei leichteren Verläufen jedoch oftmals unbemerkt. Die Erkrankung kann die gesamte Haut des Hundes betreffen oder sich nur auf einzelne Körperareale beschränken. Die betroffenen Hautstellen sind meist fettig und schuppig (in einigen Fällen kann auch starker Juckreiz auftreten) und verströmen oftmals einen unangenehmen Geruch. Dies kann für Mensch und Hund sehr belastend sein und die Bindung beeinträchtigen.  

Wie äußert sich eine Seborrhoe?

Klicke weiter, um Bilder der Erkrankung(en) zu sehen

Dr. Marie-Christine Cadiergues, Hund mit fettigem Fell - Seborrhoe

Dr. Chiara Noli, Große Schuppen auf dem Rücken eines Hundes

Amaury Briand, Hyperpigmentierung der Haut bei einem Hund

Dr. Chiara Noli, Mitesser am Bauch eines Hundes

Bei einer öligen Seborrhoe weisen die Hunde ein fettiges Fell sowie gelegentlich Komedonen (Mitesser) und einen von der Haut ausgehenden unangenehmen Geruch auf. Je nach Ursache können manchmal auch Haarausfall, Hautrötungen und Hyperpigmentierung (Verdunkelung der Haut) hinzukommen. Die Symptome können am ganzen Körper oder auch nur in einzelnen Bereichen auftreten.  

Bei Hunden mit trockener Seborrhoe treten dagegen Hauttrockenheit und Schuppenbildung auf. Zusätzlich kann es auch hier zu einer Hyperpigmentierung sowie zu Hautrötungen kommen. An den betroffenen Körperstellen kann außerdem Haarausfall (Alopezie) auftreten. 

Juckreiz ist in der Regel zu Beginn der Erkrankung nicht vorhanden, kann im weiteren Verlauf sowie in Folge einer sekundären Infektion mit Bakterien oder Hefepilzen jedoch ebenfalls auftreten.  

Wodurch entsteht Seborrhoe bei Hunden?

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Dr. Chiara Noli, Ichtyosis bei einem Golden Retriever. Große Schuppen am Rumpf.

Dr. Chiara Noli. Große ölige Schuppen und Talg im Fell bei einem Hund mit Talgdrüsenadenitis.

Es gibt zwei Arten von Seborrhoe: eine trockene (Seborrhea sicca)und eine ölige (Seborrhea oleosa). Viele Hunde leiden unter einer Kombination beider Typen.

Bei der öligen Seborrhoe handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die Drüsen in der Haut übermäßig viel Talg produzieren. Normalerweise erneuert sich gesunde Haut innerhalb von drei Wochen; bei der trockenen Seborrhoe kommt es jedoch zu einem Ungleichgewicht zwischen neuen und absterbenden Hautzellen.  

Seborrhoe kann eine primäre Störung sein oder auch als Folge einer anderen Haut- oder Stoffwechselerkrankung auftreten. In der Mehrheit der Fälle ist Seborrhoe eine Folgeerkrankung. Alter, Geschlecht und Rasse des Hundes können dabei Hinweise auf die Krankheitsursache liefern.   

Seborrhoe ist eine seltene Erkrankung

Tritt Seborrhoe als primäre Erkrankung auf (also nicht als Folge einer anderen Erkrankung) ist sie in der Regel vererbt. Sie tritt bei Hunden normalerweise im Alter von zwei Jahren erstmalig auf und verschlimmert sich im Laufe der Zeit zunehmend. Rassen, bei denen primäre Seborrhoe besonders häufig auftritt, sind West Highland White Terrier, Cocker Spaniel, Basset Hounds, Dackel, Deutsche Schäferhunde, Labradore Retriever und Golden Retriever.  

Zu den bekanntesten primären Seborrhoe-Erkrankungen gehören die Ichthyose, eine Hauterkrankung, bei der sich die äußere Hautschicht nicht richtig entwickeln kann (bekannt bei Golden Retrievern), und die Sebadenitis, eine weitere, eher seltene Hauterkrankung, bei der die Talgdrüsen durch eine Entzündung dauerhaft zerstört werden. 

Seborrhoe tritt oft in Folge anderer Erkrankungen auf

In den meisten Fällen liegt einer Seborrhoe eine andere Erkrankung zugrunde. Hierzu gehören:

Parasiten wie Flöhe, Zecken und Räudemilben

Parasiten wie Flöhe, Zecken und Räudemilben

Pilzinfektionen, am häufigsten Hefepilzinfektionen (Malassezien)

Pilzinfektionen, am häufigsten Hefepilzinfektionen (Malassezien)

Allergien, Umweltfaktoren wie Kälte, Heizungsluft etc.

Allergien, Umweltfaktoren wie Kälte, Heizungsluft etc.

Schlechte Ernährung mit Nährstoffdefiziten

Schlechte Ernährung mit Nährstoffdefiziten

Hormonelles Ungleichgewicht (z.B. Schilddrüsenerkrankung und Cushing-Syndrom)

Hormonelles Ungleichgewicht (z.B. Schilddrüsenerkrankung und Cushing-Syndrom)

Fettleibigkeit, als Folge von Schmerzen/Arthritis und schlechter Pflege

Fettleibigkeit, als Folge von Schmerzen/Arthritis und schlechter Pflege

Kann der Tierarzt keine direkte Ursache für die Seborrhoe feststellen, wird dies als “idiopathische” Seborrhoe bezeichnet. Diese Diagnose wird jedoch erst nach Ausschluss aller weiteren möglichen Ursachen gestellt. 

Was tun bei Seborrhoe/fettiger Haut?

Wann zum Tierarzt?

Viele der einer Seborrhoe zugrunde liegenden Ursachen erfordern eine professionelle tierärztliche Behandlung, da sie unbehandelt zu weiteren, deutlich ernsteren Problem führen können. 

Während die Diagnose der Seborrhoe selbst recht einfach ist, gestaltet sich die Ursachenfindung oftmals schwieriger und sollte entsprechend immer von einem Tierarzt durchgeführt werden.  

Liegen weitere Symptome wie vermehrter Durst oder Harnabsatz, ein gesteigerter Appetit, Juckreiz, Gewichtszunahme oder –verlust oder verstärktes Frieren vor, sollte das Tier auf verschiedene Stoffwechselkrankheiten untersucht werden, da diese oftmals mit einer Seborrhoe einhergehen. 

Wie wird eine Seborrhoe diagnostiziert?

Da eine Seborrhoe viele verschiedene Ursachen haben kann, kommen entsprechend auch viele unterschiedliche Diagnosemethoden in Betracht:  

Dazu gehören vor allem:  

Untersuchung der Haut (Hautzytologie, Hautgeschabsel und Haaruntersuchung zum Ausschluss von Parasitenbefall und Bakterien- oder Hefepilzinfektion) 

Untersuchung der Haut (Hautzytologie, Hautgeschabsel und Haaruntersuchung zum Ausschluss von Parasitenbefall und Bakterien- oder Hefepilzinfektion) 

Blutuntersuchungen zum Ausschluss von Grunderkrankungen wie Schilddrüsenerkrankungen, Cushing und Diabetes

Blutuntersuchungen zum Ausschluss von Grunderkrankungen wie Schilddrüsenerkrankungen, Cushing und Diabetes

Hauttest zur Abklärung von Allergien

Hauttest zur Abklärung von Allergien

Hautbiopsie (kleiner chirurgischer Eingriff) zur Bestätigung der Diagnose einer primären Seborrhoe

Hautbiopsie (kleiner chirurgischer Eingriff) zur Bestätigung der Diagnose einer primären Seborrhoe

Wie kannst du deinem Hund bei einer Seborrhoe helfen?

In vielen Fällen (z.B. bei hormonellen Störungen) kann die Seborrhoe durch die Behandlung der Grunderkrankung behoben werden, was jedoch in der Regel Wochen bis Monate dauert. Abgesehen von einer entsprechenden Behandlung durch den Tierarzt kannst du verschiedene Maßnahmen ergreifen, um den Hautzustand deines Hundes zu verbessern:

Verwende topische Produkte, um Talg- und Schuppenproduktion zu regulieren

Talgproduktion und Schuppenbildung lassen sich mit Hilfe von Produkten, welche direkt auf der Haut angewendet werden, regulieren.  

Bei Hunden mit öliger Seborrhoe muss die Haut entfettet werden, ohne sie jedoch auszutrocknen. Manchmal kann eine zu starke Entfettung die Epidermis (obere Hautschicht) schädigen und den Feuchtigkeitsgehalt negativ beeinflussen. Bei Hunden mit trockener Seborrhoe muss dagegen die Zellerneuerung normalisiert und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt werden.  

Der in unseren DOUXO® S3 SEB-Produkten enthaltene Wirkstoff Seboliance unterstützt bei der Talgregulierung, normalisiert die Zellerneuerung, vermindert die Bildung von Schuppen und wirkt gegen eine übermäßige Vermehrung von Hefepilzen, zu welcher es bei einer Seborrhoe oftmals kommt. Zusätzlich unterstützt der Wirkstoff Ophytrium den Feuchtigkeitshaushalt der Haut, lindert Juckreiz und verhindert das Anhaften schädlicher Bakterien.  

DOUXO S3 SEB ist als Shampoo und Mousse erhältlich, wobei sich beide Produkte perfekt ergänzen: Das Shampoo wird zu Beginn der Behandlung für eine umfassende Entfernung von überschüssigem Talg und Schuppen eingesetzt, während das Mousse im Anschluss alle zwei bis drei Tage (oder je nach Anweisung des Tierarztes) aufgetragen wird und dabei dank seiner Leave-on-Formel eine langanhaltende Wirkung entfalten kann.  

 

Pflege das Fell deines Hundes regelmäßig

Durch regelmäßiges Bürsten werden abgestorbene Hautzellen und lose Haare entfernt und der Talg gleichmäßig auf der Haut verteilt.

Achte auf eine gesunde Ernährung

Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist für die Gesundheit der Haut uerlässlich. Fettsäuren wie Omega-3 unterstützen die Talgproduktion und beugen Entzündungen vor. Lass dich von deinem Tierarzt beraten und erstelle eventuell gemeinsam mit diesem einen Ernährungsplan für deinen Hund. In einigen Fällen können auch Ergänzungsfuttermittel sinnvoll sein.

Behandle gemeinsam mit deinem Tierarzt die zugrunde liegende Ursache

Im Fokus der Therapie steht natürlich die Behandlung der Ursache der Seborrhoe. Leidet dein Hund unter einer Futtermittelallergie, gilt es vor allem, jene Inhaltsstoffe, die die allergische Reaktion auslösen, konsequent zu meiden. Ist ein Parasitenbefall (etwa mit Flöhen) der Auslöser, muss dieser mit einem entsprechenden Antiparasitikum behandelt werden. Sind Stoffwechselerkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion verantwortlich, muss das Tier entsprechend medikamentös eingestellt werden. Liegen Anzeichen für eine Bakterien- oder Pilzinfektion vor, ist dagegen eine antimikrobioelle Behandlung erforderlich. Erst durch die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache lässt sich auch die Seborrhoe langfristig in den Griff bekommen.  

Bei Hunden mit einer genetisch bedingten Seborrhoe oder bei ungeklärter Ursache besteht das Ziel vor allem darin, die Hautsymptome zu lindern, da hier keine endgültige Heilung der Erkrankung möglich ist.      

Wie sieht die Prognose aus?

Hunde, die an primärer Seborrhoe leiden, müssen zwar meistens lebenslang behandelt werden, durch eine enge Zusammenarbeit mit deinem Tierarzt lässt sich die Krankheit jedoch in der Regel gut in den Griff bekommen. Den Zustand von Haut und Fell kannst du zudem durch die Anwendung spezieller Pflegeprodukte erheblich verbessern.

Im Falle einer sekundären Seborrhoe ist die Prognose deutlich besser, sofern die jeweilige Grunderkrankung behandelbar ist, was jedoch durchaus einige Wochen oder Monate dauern kann. Durch die Anwendung topischer Produkte lässt sich auch hier der Allgemeinzustand der Haut verbessern.  

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