Hautprobleme bei Hunden - Mythen und Fakten
Hautprobleme treten bei Hunden häufig auf, sind sehr unangenehm für dein Tier und erfordern eine konsequente und geeignete Hautpflege. Da einige Erkrankungen wie Allergien ein Leben lang bestehen, muss auch die Pflege meist lebenslänglich regelmäßig durchgeführt werden. Um die richtige Hautpflegeroutine für deinen Liebling zu finden, solltest du einige wichtige Fakten über die Haut von Hunden kennen sowie falsche von richtigen Informationen zu diesem Thema unterscheiden können.
Wahrheit oder Mythos?
Wenn du schon einmal im Internet nach Informationen gesucht oder mit anderen Hundehaltern gesprochen hast, wirst du wahrscheinlich festgestellt haben, dass es viele verschiedene Meinungen zur richtigen Hautpflege bei Hunden gibt. Leider gibt es vor allem im Internet auch sehr viele Halbwahrheiten und falsche Informationen zu diesem Thema, die der Gesundheit deines Hundes ernsthaft schaden können. Wir haben im Folgenden einige davon für dich zusammengetragen.
Mythos 1 – Hunde müssen nicht gebadet werden
Sofern dein Tierarzt nichts anderes empfiehlt, tut es den meisten Hunden gut, von Zeit zu Zeit gebadet zu werden, insbesondere wenn sie gerne schwimmen oder sich bei Spaziergängen schmutzig machen. Gelegentliches Baden mit dem milden DOUXO® S3 CALM Shampoo hilft, Fell und Haut deines Hundes sauber zu halten und Reizungen vorzubeugen. Wird dein Hund nicht gerne gebadet, bietet die DOUXO® S3 CALM-Produktreihe außerdem eine praktische Leave-on-Mousse sowie Reinigungspads an, mit welchen sich die Haut auch ohne Baden sauber und gesund erhalten lässt.
Für Hunde mit chronischer Hauterkrankung, die Juckreiz verursacht und Hautinfektionen begünstigt, sind dagegen häufigere Bäder mit einem beruhigenden und antibakteriell wirkenden Shampoo wie DOUXO® S3 PYO vorteilhaft. DOUXO® S3 PYO desinfiziert die Haut und stärkt die Hautbarriere. Besonders in Phasen, in denen die Symptome der Hauterkrankung aufflammen und leicht Infektionen auftreten, ist es wichtig, die Haut gesund zu erhalten.
Mythos 2 – Steroide sind gefährlich
Steroide können bei der Behandlung von Hauterkrankungen sehr hilfreich sein, da sie schnell wirken und Juckreiz, Entzündungen und Schmerzen reduzieren, können jedoch Nebenwirkungen wie vermehrtes Trinken, Fressen und Urinieren verursachen. Diese Nebenwirkungen lassen sich jedoch durch strikte Einhaltung von ärztlichen Anweisungen und regelmäßige Kontrolluntersuchungen reduzieren.
Steroide gibt es in verschiedenen Formen, darunter Tabletten, Injektionen, Cremes und Sprays, die ausschließlich von einem Tierarzt verschrieben werden können. Lokale Steroidbehandlungen mit Cremes oder Sprays werden besonders häufig eingesetzt, da sie direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden können und hierdurch das Risiko von Nebenwirkungen verringert wird. Vor einer Behandlung wird dein Tierarzt deinen Vierbeiner zunächst gründlich untersuchen und mit dir alle eventuellen Risiken einer Steroidtherapie besprechen.
Mythos 3 – "Das sieht genauso aus wie das Hautproblem, das mein Hund hatte"
Leider sind sich viele Hauterkrankungen in ihrem Erscheinungsbild sehr ähnlich und für Laien kaum auseinander zu halten. Es gibt Hunderte verschiedener Hauterkrankungen, die bei Hunden auftreten können - von einfachen Parasitenbefällen und Allergien bis hin zu komplexen systemischen Erkrankungen. Viele Hundebesitzer ziehen schnell Schlussfolgerungen, um was für eine Hauterkrankung es sich handeln könnte, insbesondere wenn es in ihrem Bekanntenkreis einen Hund mit einem vermeintlich ähnlichen Hautproblem gibt. Daher ist es unabdingbar, dass du mit deinem Vierbeiner immer beim Tierarzt vorstellig wirst und dich nicht auf Laien- oder Internetdiagnosen verlässt.
Jede Hauterkrankung hat einen anderen Krankheitsverlauf und jeder Hund spricht unterschiedlich auf Behandlungen an. Wenn du dir unsicher bist oder glaubst, dass die Therapie bei deinem Hund nicht anschlägt, solltest du mit deinem Tierarzt sprechen, um eventuell den Behandlungsplan individuell anzupassen.
Fakten über die Haut deines Hundes
Die Haut ist die wichtigste Schutzbarriere deines Hundes gegenüber schädlichen Einflüssen aus der Außenwelt und Verletzungen. Sie hilft, Infektionen zu verhindern, reguliert die Körpertemperatur des Hundes, sorgt für eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung und leitet sensorische Informationen aus der Umgebung ans Gehirn weiter. Damit die Haut deines Hundes all diese wichtigen Aufgaben erfüllen kann, muss sie gesund bleiben.
Fakt 1- Die Haut gibt Aufschluss über den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes
Die Haut ist das größte Organ des Körpers und als solches ein wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand deines Hundes. Ist die Hautbarriere beschädigt, kann die Haut ihre schützende Funktion nicht mehr erfüllen und wird anfälliger für Infektionen. Hautprobleme sind daher oftmals das erste Anzeichen dafür, dass der Hund an einer zugrunde liegenden Erkrankung leidet. Hautveränderungen jeder Art sollten daher immer von einem Tierarzt abgeklärt werden, um Grunderkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.
Fakt 2- die Haut des Hundes ist einzigartig
Die Haut deines Hundes weist gegenüber menschlicher Haut einige Unterschiede auf, die du kennen solltest:
- Die meisten Hunde haben Fell, das ihre Haut bedeckt und als erste Schutzbarriere dient sowie Schmutz, Parasiten und Pilze festhält.
- Hunde können nicht auf die gleiche Weise schwitzen wie Menschen, daher dient Schwitzen bei ihnen nicht als Kühlmechanismus. Stattdessen haben Hunde andere Möglichkeiten, sich abzukühlen, zum Beispiel durch Hecheln.
- Die Haut von Hunden weist einen anderen pH-Wert auf als die von Menschen. Im Vergleich zu uns haben Hunde eine eher alkalische Haut (pH 5,5 bis 7,2) und benötigen daher eine leicht saure Hautpflege – wie bei den Produkten der DOUXO® S3-Reihe –, um das Gleichgewicht des Hautökosystems zu unterstützen. Durch Pflegeprodukte mit einem hohen pH-Wert wird dieses Gleichgewicht leicht gestört.
Fakt 3-Produkte für Menschen sind für Hunde ungeeignet
Hautpflegeprodukte für Menschen wie Shampoos und Spülungen sind speziell für die Anwendung auf unserer Haut entwickelt. Wie oben erwähnt, haben Hunde im Vergleich zu uns einen anderen Haut-pH-Wert. Daher kann die Verwendung von Produkten für Menschen bei Hunden die Hautbarriere schädigen und Reizungen verursachen. Außerdem versuchen Tiere häufig, aufgetragene Produkte von ihrer Haut abzulecken, was schädlich sein kann, da Produkte für Menschen für Hunde giftige oder reizende Inhaltsstoffe enthalten können. Der Gesundheit deines Hundes zuliebe solltest du daher nur Produkte verwenden, die speziell für Hunde entwickelt wurden.
Wenn dein Hund unter Schuppen oder fettiger Haut leidet, bietet DOUXO® S3 SEB ein sanftes Shampoo sowie eine einfach aufzutragende und praktische Mousse, die die Hautgesundheit verbessert und Gerüche beseitigt. Die DOUXO® S3-Produkte sind speziell für Hunde entwickelt und zur langfristigen Anwendung geeignet.
Wenn bei deinem Hund eine Hauterkrankung diagnostiziert wurde, ist es wichtig, dass du zwischen wichtigen, hilfreichen Informationen und falschen und gefährlichen Halbwahrheiten unterscheiden kannst, um die richtige Behandlung und Pflege für deinen Liebling auszuwählen. Wende dich daher im Zweifelsfall immer an deinen behandelnden Tierarzt und erstelle mit ihm gemeinsam eine passenden Therapieplan für deinen Vierbeiner.