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Frühjahrsputz: Extremer Haarausfall bei Hunden
Viele Hundebesitzer fürchten den Fellwechsel bei Hunden - und das zu Recht: Schon bald verteilen sich die losen Haare überall in der Wohnung und kleben an jedem Lieblingskleidungsstück. Zum Glück ist der Fellwechsel bei Hunden ein ganz normaler Prozess, der sich in der Regel von selbst einpendelt. Stellst du jedoch fest, dass dein Hund übermäßig viel und lange haart, das Fell dünner wird oder sich kahle Stellen zeigen, solltest du dies von einem Tierarzt abklären lassen.
Der normale Haarzyklus
Verliert dein Hund Haare, wächst in der Regel ganz von alleine neues Fell nach, um die verlorenen Haare zu ersetzen. Dieser Prozess ist so fein abgestimmt, dass bei gesunden Hunden ein neues Haar in etwa in der gleichen Geschwindigkeit nachwächst, wie altes Fell ausfällt, so dass es nicht zum Auftreten kahler Stellen (Alopezie) kommt.
Das Wachstum eines Haares lässt sich in drei Phasen aufteilen:
- Anagen ist die aktive Wachstumsphase, in der innerhalb eines Haarfollikels neues Haar zu wachsen beginnt.
- Catagen ist eine Übergangsphase, die einsetzt, sobald ein Haar vollständig gewachsen ist.
- Telogen ist die Ruhephase, in der die Haare inaktiv werden. Das Haar verbleibt in dieser Phase, bis es ausfällt und ein neues Haar zu wachsen beginnt – und dieser Zeitraum kann stark variieren.
Die Haut unserer Hunde verfügt über viele Haarfollikel, von denen jeder für die Produktion eines Haares verantwortlich ist. Dieses Wachstum wird durch verschiedene Faktoren fein reguliert, darunter interne Faktoren (wie Hormone) und Umweltfaktoren wie Licht und Temperatur. Alle diese Faktoren können das Haarwachstum beeinflussen, indem sie die anagene Wachstumsphase stimulieren oder hemmen. Wird kein neues Haar produziert, kann es zu Alopezie kommen
Was, wenn der Haarausfall nicht mehr normal ist?
Übermäßiger Haarausfall (Alopezie) kommt relativ häufig vor und kann für Hunde und Besitzer sehr belastend sein. Außerdem können weitere Anzeichen einer Hauterkrankung auftreten, wie entzündete Haut, offene Wunden, schuppige Haut oder Juckreiz.
Häufige Ursachen für übermäßigen Haarausfall sind Flöhe, Milben, Allergien, Ringelflechte, bakterielle oder Hefepilzinfektionen, hormonelle Erkrankungen und angeborene Bedingungen. Leidet der Hund unter Juckreiz, kann es sehr schwierig sein, zu bestimmten, ob die Alopezie die Ursache oder die Folge ist.
Hunde, die von Juckreiz betroffen sind, kratzen sich vermehrt, wodurch die Haarfollikel beschädigt werden und Haare ausfallen. Alopezie kann jedoch auch durch einen gestörten Haarzyklus entstehen. In diesem Fall wächst kein neues Haar nach, sodass ausfallendes Haar nicht ersetzt wird.
Rassenunterschiede
Bestimmte Hunderassen sind anfällig für spezielle Erkrankungen, die zu Alopezie führen können. Zum Beispiel kommt ein Chinesischer Schopfhund mit angeborener Alopezie haarlos auf die Welt. Andere Formen der angeborenen Alopezie, wie die Color-Dilution-Alopezie, können den Yorkshire Terrier, Staffordshire Bull Terrier, Dackel und Dobermann betreffen, sind jedoch selten.
Größere Hunderassen wie Boxer, Cocker Spaniel, English Setter und Golden Retriever neigen dazu, eine Hypothyreose zu entwickeln, während die Cushing-Krankheit besonders häufig beim Miniature Poodle und Boxer auftritt.
Die richtige Pflege für das Fell deines Hundes
Starker Haarausfall und Alopezie kommen bei Hunden häufig vor, dennoch gibt es mehrere vorbeugende Maßnahmen, die du ergreifen kannst:
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Sorge für einen aktuellen Parasitenschutz – sprich mit deinem Tierarzt über eine individuell auf deinen Hund abgestimmte Behandlung gegen Parasiten. Die Behandlungen müssen in den vorgeschriebenen Abständen wiederholt werden, um deinem Hund einen kontinuierlichen Schutz zu bieten.
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Achte auf eine ausgewogene Ernährung - erhält dein Hund kein vollwertiges Alleinfuttermittel kann es zu Nährstoffmängeln kommen, die das Haarwachstum und den Zustand der Haut beeinträchtigen.
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Pflege das Fell deines Hundes regelmäßig - beim regelmäßigen Bürsten oder Kämmen des Fells werden erste Anzeichen von Haarausfall oder Hauterkrankungen meist frühzeitig bemerkt und können somit in einem frühen Stadium behandelt werden.
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Bade und shampooniere deinen Hund regelmäßig – das DOUXO® S3 CARE Shampoo eignet sich zur regelmäßigen Haut- und Fellpflege, es verbessert die Funktion der Hautbarriere und unterstützt ein gesundes Haarwachstum. Durch regelmäßiges Baden lassen sich zudem lose Haare entfernen und so Juckreiz reduzieren.
Leidet dein Hund unter Alopezie, gibt es einige weitere Maßnahmen, mit denen du ihm helfen kannst:
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Tierärztlicher Rat – bei starkem Haarausfall solltest du dich immer an einen Tierarzt wenden. Dieser kann mit einer geeigneten Therapie, z.B. durch oral zu verabreichende oder direkt auf der Haut anzuwendende Medikamente, die Ursache der Alopezie behandeln. Hierbei braucht es meist einen langen Atem - der normale Haarzyklus braucht einige Zeit, um sich zu regenerieren.
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Ausschlussdiät – Wenn bei deinem Hund der Verdacht einer Allergie besteht, kann dein Tierarzt mittels einer Ausschlussdiät feststellen, ob es sich um eine Futtermittelunverträglichkeit handelt.
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Verwende DOUXO® S3 SEB Produkte – DOUXO® S3 SEB ist als Shampoo und Mousse erhältlich und eignet sich ideal zur Pflege von fettiger, schuppiger oder übel riechender Haut. Es reguliert die Talgproduktion, wirkt geruchshemmend, verbessert die Funktion der Hautbarriere und verringert das Risiko von Hautinfektionen.
Alopezie kann für Hund und Mensch sehr belastend sein. Zum Glück lassen sich die meisten Erkrankungen, die Alopezie verursachen, jedoch mit einer tierärztlichen Behandlung und einer passenden Hautpflege gut in den Griff bekommen. Ganz wichtig ist auch hier die Früherkennung: Je eher das Problem erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Wir empfehlen DOUXO® S3 SEB und DOUXO® S3 CARE.